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Während den Tauchsafaris werden die berühmten Tauchplätze wie Sha'ab Rumi, Sanganeb und das Umbria-Wrack, die für ihre vielfältige Meeresfauna und -flora und Grossfischbegegnungen bekannt sind, angefahren. Touren in den tiefen Süden fahren bis ins Suakin Archipelago.
Im Norden sind die Atolle und Riffe häufig grösser als im Süden. Bei Shaab Rumi hat Jacques Cousteau 1962 seine Unterwasserstation aufgebaut, und es lebten zum ersten Mal Menschen für sieben Tage in einer Tiefe von 27 Metern unter Wasser. In der Lagune von Masharifa können von August bis November Mantas gesehen werden. Die Umbria ist ein Transportschiff, das im zweiten Weltkrieg von seinem eigenen Kapitän versenkt wurde, damit es nicht in die Hände der Gegner fiel. Heute hat es einen wunderschönen Bewuchs und viele Fischschwärme patrouillieren um das Wrack. Beim Suakin-Archipel gibt es viele Inseln mit schön bewachsenen Riffen mit Hart- und Weichkorallen, deren Steilwände in grosse Tiefen abfallen. Die Chance auf Begegnungen mit Grossfischen ist sehr gut. Im tiefen Süden gibt es neun kleine Inseln und einige Habilis. Bei diesen handelt es sich um Riffe, die nicht bis ganz an die Oberfläche kommen. Hier werden noch mehr Fische und Haie gesehen als im Rest vom Sudan.
Die beste Reisezeit für eine Tauchsafari im Sudan ist von Ende Februar bis Anfang Juni, da sich dann die Sprungschicht in ca. 25-30 Metern Tiefe befindet und der Wind weniger stark ist. Im Nordsudan, bei Mascharifa, ist im Oktober und November Manta-Saison, da sich im warmen Oberflächenwasser viel Plankton befindet. Die Lufttemperatur ist in den Wintermonaten mit 20°C bis 24°C recht kühl und in den Sommermonaten mit 35°C bis 45°C sehr heiss. Die Wassertemperaturen betragen im Winter kühle 24-26 °C, im Frühling 27°C bis 29°C und im Sommer 30°C bis 32°C. Ab September sinken die Wassertemperaturen dann langsam wieder.