Nusa Tenggara ist der Sammelbegriff für die Inseln, die sich östlich von Bali erstrecken. Komodo mit dem gleichnamigen Nationalpark ist wohl die bekannteste Insel. Die Unterwasserfauna strotzen vor Leben, teilweise ist jeder Quadratzentimeter mit Federsternen, Weichkorallen, Schwämmen und anderen niederen Meerestieren besiedelt. Der Artenreichtum, vor allem im Makrobereich, ist enorm und bei jedem Tauchgang gibt es neue Dinge zu entdecken. Bekannt ist der Nationalpark auch für die Komodo-Warane, eine grosse Landechsenart, die auch als Drachen bezeichnet werden.
Der Komodo-Nationalpark ist seit 1991 als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt und gehört zu den kleinen Sunda-Inseln (Nusa Tenggara). Der Park umfasst die drei grösseren Inseln Komodo, Rinca und Padar sowie zahlreiche kleinere Inseln. Die Tauchgründe bieten eine unglaubliche Abwechslung. Bestaunen Sie an einem Tag bei einem gemütlichen Tauchgang die seltensten Kreaturen im Makro-Bereich, und driften Sie am nächsten Tag mit Mantas und grösseren Fischschwärmen um die Wette.
Komodo hat ein tropisches Klima und kann das ganze Jahr über besucht werden. Die beste Reisezeit liegt in der Trockenzeit von April bis November, wenn das Wetter sonnig und warm ist, was diese Periode zur Hochsaison macht. Die Regenzeit von Dezember bis März bringt gelegentlich heftige Regenschauer, aber diese sind oft kurz und lassen bald wieder Sonne durch. Die Temperaturen liegen im Durchschnitt bei 30°C, und die Wassertemperaturen betragen etwa 27-29°C. Für Taucher reicht ein 3mm Nasstauchanzug oder ein Shorty, um die atemberaubende Unterwasserwelt von Komodo zu erkunden. Einige Tauchplätze, die vor allem während Tauchsafaris besucht werden, haben kühlere Wassertemperaturen und ein 5mm-Nasstauchanzug mit Überzieher oder ein 7mm-Nasstauchanzug ist zu empfehlen.