Sansibar, von den einheimischen Unguja genannt, ist die grösste Insel im Sansibar-Archipel. Die Gewürzinsel ist eine Perle im Indischen Ozean mit zahlreichen Traumstränden und einer geschichtsträchtigen Kultur. Die Unterwasserwelt lockt mit intakten Riffen, bunten Fischen und kleineren Riffhaien. Die Ausfahrten zum bekannten, 7 Kilometer langen Mnemba Riff werden immer wieder von Delfinen begleitet. Die Geschichte und Kultur Sansibars wartet darauf, entdeckt zu werden und eine Safari auf dem Festland lässt sicher hervorragend kombinieren.
Tauchen
Getaucht wird im nördlichen Teil der Insel rund um das Mnemba Atoll, bei Stone Town und bei der im Nordwesten gelegenen Insel Tumbatu. Die Saumriffe mit Hart- und Weichkorallen bieten Nacktschnecken, Makrelen, Schildkröten und Riffhaien ein Zuhause. Durch das reichhaltige Plankton, besteht die Möglichkeit von Februar bis April, vor allem beim Mnemba Atoll, Walhaien zu begegnen. Makro-Liebhaber mit scharfen Augen können Seepferdchen, Tintenfische, Blattfische, Anglerfische, Geisterpfeifenfische und viele verschiedene Garnelenarten entdecken. Bei Stone Town lassen sich auch ein paar Wracks finden.
Klima und Reisezeiten
Die beste Reisezeit für Sansibar ist im Januar und Februar sowie von Juni bis Oktober. Aufgrund der Nähe zum Äquator herrscht ein tropisches Klima. Die Inseln haben zwei Regen- und zwei Trockenzeiten, die stark vom Nordost- sowie vom Südwestmonsun beeinflusst werden. Die kurze Regenzeit liegt mit Einsetzen des Kaskazi-Monsun im Zeitraum November/Dezember mit eher leichten Regenfällen, wobei vor allem die zweite Dezember-Hälfte um Weihnachten schon wieder sehr angenehm sein kann. Die grosse Regenzeit ist von Mitte März bis Ende Mai. Die Temperaturen variieren von 20°C (Juni) bis zu 30°C (Februar/März). Die Wassertemperatur beträgt durchschnittlich 27°C. In der Regel reicht ein Shorty, ein 3mm- oder 5mm-Nasstauchanzug.
weiterlesen