Mikomoto, eine kleine Insel südlich von Tokio, ist weltweit berühmt für die Begegnungen mit Hammerhaien. Die Insel bietet spektakuläre Tauchplätze in klaren, tiefblauen Gewässern und zieht sowohl erfahrene Taucher als auch Abenteuerlustige an. Neben der Unterwasserwelt besticht das Festland bei Shimoda durch unberührte Natur und felsige Küsten.
Die Gewässer rund um Mikomoto sind weltweit bekannt für ihre beeindruckenden Schulen von Hammerhaien, die vor allem in der Saison von Juni bis Oktober in grosser Zahl gesichtet werden können. Die Tauchplätze bestehen hauptsächlich aus felsigen Steilwänden und Strömungskanälen, die ideale Bedingungen für Grossfischbeobachtungen bieten. Zwischen den Felsen finden sich zudem weiche Korallen, Schwämme und kleinere Riffstrukturen, die gemeinsam mit Schwärmen verschiedener Fische eine lebendige, wenn auch weniger farbenprächtige Unterwasserlandschaft schaffen. Gelegentlich begegnet man auch Rochen, Schildkröten oder anderen pelagischen Arten. Aufgrund der starken Strömungen, der Tiefe der Spots und der speziellen Bedingungen ist Mikomoto besonders für erfahrene Taucher geeignet, die sich auf Driftdives und Begegnungen mit grossen Meeresbewohnern konzentrieren möchten.
Die beste Reisezeit für Hammerhai-Tauchgänge liegt zwischen Juni und Oktober, wenn die Tiere in grosser Zahl vorkommen. Die Lufttemperaturen liegen meist zwischen 22 °C und 28 °C, die Wassertemperaturen zwischen 23 °C und 26 °C. Mikomoto ist das ganze Jahr über betauchbar, aber die Sichtweiten und die Wahrscheinlichkeit, Hammerhaie zu sehen, sind in der Saison deutlich höher. Ein 5‑mm-Nasstauchanzug wird empfohlen, da die Wassertemperaturen auch saisonal etwas abkühlen können.