Japan – das Land der aufgehenden Sonne – vereint auf einzigartige Weise Tradition, Moderne und faszinierende Unterwasserwelten. Mit über 6'800 Inseln reicht das Land von den schneebedeckten Bergen Hokkaidos im Norden bis zu den tropischen Stränden Okinawas im Süden. Futuristische Metropolen wie Tokio beeindrucken mit modernster Architektur, während Kyoto mit jahrhundertealten Tempeln, Schreinen und Gärten tiefe Einblicke in die kulturelle Vielfalt Japans ermöglicht. Auch unter Wasser hat Japan spektakuläre Highlights zu bieten: Rund um Ishigaki ziehen majestätische Mantas ihre Kreise, während Mikomoto für seine grossen Hammerhaischulen bekannt ist. Ob Abenteurer, Kulturinteressierte, Naturliebhaber oder Taucher – Japan begeistert mit Vielfalt und Gegensätzen.
Japan bietet eine enorme Bandbreite an Tauchmöglichkeiten. Im Süden, rund um Okinawa und die Ryukyu-Inseln, locken tropische Korallenriffe, klares Wasser und elegante Mantarochen, die hier ganzjährig zu beobachten sind. Besonders berühmt ist Ishigaki mit dem „Manta Point“. Auf der Halbinsel Izu bei Mikomoto kommen hingegen Grossfischfans auf ihre Kosten: Von Juni bis Oktober ziehen Hammerhaischulen durch die Gewässer. Auch Makrofans finden spannende Spots mit Seepferdchen, Nacktschnecken und Weichkorallen. Die Kombination aus subtropischen Riffen im Süden und Strömungstauchgängen mit Grossfisch im Zentrum macht Japan zu einem einzigartigen Tauchziel.
Abseits der Unterwasserwelt bietet Japan eine faszinierende Vielfalt. Im Norden lädt Hokkaido zu Entdeckungstouren in Nationalparks, Vulkanlandschaften und schneereichen Winterlandschaften ein. Zentraljapan mit Kyoto, Osaka und Nara ist reich an Geschichte, Tempeln und traditioneller Kultur. Tokio gilt als eine der aufregendsten Metropolen der Welt, wo Hightech und Tradition Hand in Hand gehen. Im Süden erwarten Reisende weisse Strände, subtropisches Klima und die entspannte Atmosphäre von Okinawa. Eine Kombination von Tauchen und Landprogramm ist sehr zu empfehlen, um die ganze Vielfalt Japans zu erleben.
Die beste Reisezeit für den Süden Japans (Okinawa und die Ryukyu-Inseln) ist von März bis Mai und von September bis Dezember. Während der Taifun-Saison von Juli bis September kann es zu Einschränkungen im Tauchbetrieb kommen. In Mikomoto dauert die Hammerhai-Saison von Juni bis Oktober, während die Mantas auf Ishigaki ganzjährig beobachtet werden können.
Für die gemässigten Gewässer der Hauptinseln (Honshu und Shikoku) gilt Juni bis Oktober als beste Tauchzeit. Im Winter kühlt es hier deutlich ab. Die Lufttemperaturen schwanken je nach Region zwischen 10°C im Winter und bis zu 35°C im Sommer. Die Wassertemperaturen reichen von 10°C im Norden bis 28°C im Süden. Für Okinawa reicht meist ein 3mm-Nasstauchanzug, während für Mikomoto ein 5mm-Anzug empfohlen wird.
Die Anreise nach Japan erfolgt ab Zürich mit Direktflügen nach Tokio Narita oder via Umsteigeverbindungen nach Tokio Haneda. Die beiden Flughäfen liegen etwa eine Stunde voneinander entfernt und sind durch Züge und Shuttlebusse gut verbunden. Ab Tokio Haneda gibt es zahlreiche Inlandsflüge nach Okinawa, Ishigaki oder Kyushu. Für die Kombination mit einem Landprogramm bieten sich zudem die Flughäfen in Osaka oder Kyoto als Ausgangspunkte an.