In den letzten Jahren hat sich West Papua (auch Irian Jaya genannt), speziell mit dem Tauchgebiet Raja Ampat, einen weltbekannten Namen gemacht. Tauchen in den unendlichen Insellabyrinthen bietet viel Abwechslung und eine grosse Biodiversität. Von Korallenfeldern mit grossen Fischschwärmen über Manta-Putzerstationen bis hin zu seltenen, kleinen Lebewesen wird alles geboten. Etwas ganz Besonderes ist auch der Besuch von Wamena im Baliem-Tal, hier leben die Menschen noch sehr ursprünglich.
Tauchen
Raja Ampat bedeutet so viel wie «vier Königreiche». 1500 Inseln gehören zu dieser Gegend, die vier Hauptinseln sind Misool, Salawati, Batanta und Waigeo. Grundsätzlich lässt sich die Gegend mit dem Wort «fantastisch» zusammenfassen. Zu den Highlights gehören die Pygmäenseepferdchen in verschiedenen Grössen und Farben, die Mantas, die vielen Fischschwärme, der äusserst seltene Wobbegong (Teppichhai) und der Epaulettenhai (Walking Shark). Die Dampierstrasse separiert die Vogelkopf-Halbinsel von Waigeo und Mansuar. Hier trifft der Pazifische Ozean auf die Halmahera-See, was oft starke Strömungen zur Folge hat. Hier fühlen sich vor allem auch grössere Fische wohl. Bei Misool dominieren die Weich- und Fächerkorallen in allen Grössen und Farben die Unterwasserlandschaft.
Klima und Reisezeiten
Raja Ampat hat ein tropisches Klima und ist das ganze Jahr über ein erstklassiges Reiseziel, besonders für Taucher und Schnorchler. Die beste Reisezeit liegt in der Trockenzeit von Oktober bis April, wenn das Wetter stabil und die Meeresbedingungen ideal sind. Die Regenzeit dauert von Mai bis September, doch selbst in dieser Zeit fallen die Schauer meist nur kurz und es gibt viele sonnige Abschnitte. Die Temperaturen bewegen sich ganzjährig um die 27-30°C, und die Wassertemperaturen liegen bei angenehmen 28-29°C. Ein 3mm Nasstauchanzug oder ein Shorty ist für Tauchgänge in den kristallklaren Gewässern von Raja Ampat ausreichend.
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