Unendliche Sicht auf Eisberge, Robben, Eisbären und Pinguine – in der Arktis und Antarktis erleben Taucher auf ehemaligen Forschungsschiffen eine völlig andere und kühlere Unterwasserwelt. Ungewöhnliche Eisformationen zusammen mit einfallendem Sonnenlicht bilden spektakuläre Kontraste, die nirgendwo sonst in solch tiefblauen Farben erstrahlen. Das marine Leben ist überraschend und auf Spitsbergen-Touren bietet sich die Möglichkeit, mit Seehunden zu tauchen.
Das Weddell-Meer in der Antarktis ist das grösste der rund 14 Randmeeren des südlichen Atlantiks. Die Höhepunkte sind sicher die riesigen Pinguinkolonien. Es können unter anderem Kaiserpinguine, Adeliepinguine, Zügelpinguine und Eselpinguine gesehen werden. Aber auch Blauwale, Pottwale, Entenwale, See-Elefanten, verschiedene Robbenarten, Seeleoparden oder antarktische Seebären können beobachtet werden.
Die unter norwegischer Verwaltung stehende Inselgruppe Svalbard in der Arktis wird im deutschen Sprachgebrauch meist Spitsbergen genannt. An der Westküste und im Nordwesten finden sich eine Reihe von landschaftlich spektakulären Fjorden mit eindrucksvoller alpiner Berg- und Gletscherwelt. Im Nordpolarmeer lebt eine grosse Anzahl von Säugetieren wie zum Beispiel der Blau- und der Finnwal. Robben, Seelöwen und vor allem die Eisbären sind das Highlight der Arktis.
Die Regionen Arktis und Antarktis gehören zu den letzten Naturparadiesen unserer Erde. Fahren Sie durch Eisberge und beobachten Sie dabei Wale, Pinguine, Walrösser, Seelöwen oder Eisbären in ihrer natürlichen Umgebung. Die Falklandinseln liegen im südlichen Atlantik, angrenzend an die sogenannte Antarktis. Weddell Island, die drittgrösste der Falklandinseln, ist für ihre unberührte Natur bekannt. Pinguine, Seelöwen, Delfine und viele Seevögel sind hier zu sehen. Das arktische Spitzbergen liegt zwischen Norwegen, dem Nordpol und Grönland, fast alle Inseln sind unbewohnt. Hier ist vor allem die Begegnung mit dem Eisbär ein Highlight.
Die Antarktis-Expeditionen finden im europäischen Winter statt. An der Küste liegen die Temperaturen im Winter zwischen 0ºC und 3ºC und im Sommer zwischen -10ºC bis -20ºC.
Die Arktis-Expeditionen finden im europäischen Sommer statt. Die Temperaturen bei den Spitsbergen liegen im Sommer zwischen -2°C und +17°C. Im Winter schwanken sie zwischen -25°C und +5°C, wobei es häufig schneit. In anderen Regionen der Arktis kann es weitaus kälter werden.
Die Anreise von der Schweiz in die Antarktis erfordert mehrere Etappen. Zunächst fliegt man in der Regel nach Buenos Aires (Argentinien) oder Punta Arenas (Chile). Von dort geht es weiter nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt in Argentinien, die als Hauptausgangspunkt für Antarktis-Expeditionen gilt. Je nach Flugzeiten sind Zwischenübernachtungen nötig.
Die Anreise von der Schweiz nach Spitzbergen (Svalbard) erfolgt in der Regel über Norwegen. Der Direktflug geht nach Oslo, von wo aus es mit einem Weiterflug nach Longyearbyen, der Hauptsiedlung auf Spitsbergen, geht. Je nach Flugzeiten sind Zwischenübernachtungen nötig.