Die Inselkette der Antillen in der Karibik begeistert mit warmem, klarem Wasser, farbenprächtigen Korallenriffen und einer beeindruckenden Vielfalt an Meereslebewesen. Eine Tauchsafari ist die ideale Möglichkeit, mehrere Inseln und abgelegene Tauchgebiete komfortabel zu verbinden. Besonders bekannt sind die Gewässer rund um Saba, St. Kitts, St. Eustatius (Statia) sowie die legendäre Saba Bank.
Die Antillen bieten eine enorme Bandbreite an Tauchplätzen. Von steilen Vulkanwänden über Seeberge bis hin zu intakten Korallengärten. Rund um Saba finden sich spektakuläre Pinnacles, welche von Schwarmfischen, Rochen, Riffhaien und Schildkröten umgeben sind. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs, was für dramatische Topografie unter Wasser sorgt.
Die Tauchplätze rund um St. Kitts sind geprägt von sanft abfallenden Korallenriffen, Lavaformationen und einzelnen Steilwänden. Bunte Schwämme und Hartkorallen bieten Lebensraum für Papageifische, Doktorfische, Schnapper und Schwärme von Kreolen. Häufig sieht man Schildkröten, Barrakudas, Stachelrochen und Muränen. Mehrere Wracks sind mit Korallen bewachsen und ziehen eine grosse Vielfalt an Rifffischen sowie Makrolebewesen an.
Saba ist berühmt für seine spektakulären Pinnacles – freistehende, steil aufragende Unterwasserberge vulkanischen Ursprungs. Diese Formationen sind dicht mit Schwämmen, Gorgonien und Weichkorallen bewachsen. Hier tummeln sich grosse Zackenbarsche, Riffbarsche, Kreolen, Ammenhaie und Riffhaie. Durch die nährstoffreichen Strömungen sind die Tauchgänge besonders fischreich, und mit etwas Glück zeigen sich auch Adlerrochen oder grössere pelagische Besucher im Blauwasser.
Die Gewässer um St. Maarten bieten eine Mischung aus Korallenriffen, Sandflächen und künstlichen Riffen. Farbenfrohe Rifflandschaften wechseln sich mit flacheren Bereichen ab, in denen sich viel Kleingetier entdecken lässt. Neben Schildkröten, Rochen und Muränen sind Seepferdchen, Nacktschnecken und verschiedene Krebsarten typische Highlights für Makrofans. Auch hier sorgen einzelne Wracks für zusätzliche Struktur und ziehen Schwarmfische an.
Die Antillen bieten ganzjährig gute Bedingungen für Tauchsafaris. Die beste Reisezeit liegt in der Regel zwischen Dezember und Juni, wenn das Meer besonders ruhig ist und die Sichtweiten oft über 30 Meter erreichen. Die Hurrikansaison dauert offiziell von Juni bis November, wobei nicht jede Insel gleich stark betroffen ist. Die Lufttemperaturen bewegen sich meist zwischen 25°C und 30°C, die Wassertemperaturen ganzjährig zwischen 26°C und 29°C. Ein 3mm- oder 5mm-Nasstauchanzug ist für die meisten Taucher vollkommen ausreichend.
ab
ab
ab