Dank der Unterstützung vom WWF Holland konnte im Jahre 1979 der Bonaire-Marinapark verwirklicht werden. Der Park umfasst alle Küstengewässer rund um Bonaire. Die Parkranger unterhalten heute über 75 Anlegebojen und 60 Landeinstiegsstellen. Ein weiteres Highlight ist der Nationalpark mit seinen riesigen Flamingo-Kolonien und Atlantis Beach, einer der weltweit besten Kitesurfing-Spots, welcher sich im Süden der Insel befindet.
Die Schutzmassnahmen tragen heute Früchte. Es gibt sehr schöne Korallengärten und Schildkröten können häufig angetroffen werden. Gelegentlich schwimmt man auch Barrakudas und Riffhaien über den Weg. Auch gibt es einige Wracks zu betauchen. Speziell für Bonaire ist, dass – wie auch auf Curaçao – das selbstständige Tauchen für zertifizierte Taucher von Land aus möglich ist. Mit einem eigenen Mietwagen sucht man sich seinen Tauchplatz selbst aus – wo, wann und so oft man will.
Die ABC-Inseln haben ganzjährig ein gemässigtes Klima und sind immer gut zu bereisen. Der Winter gilt als Hochsaison. Wegen der Nähe zum südamerikanischen Kontinent bleiben die Inseln von tropischen Wirbelstürmen (Hurricanes) verschont. Über das ganze Jahr verteilt fallen immer wieder kurze Regenschauer, eine eigentliche Regenzeit gibt es aber nicht. Die Temperaturen liegen durchschnittlich bei 30°C und die Wassertemperaturen bei 28°C. In der Regel reicht ein 3mm Nasstauchanzug oder ein Shorty.